Kaminabend mit Alexander von Seggern 2015

Gast am Kamin: Alexander von Seggern

Seit dem Winterhalbjahr 2001/2002 diskutiert die CDU Dörverden in lockeren Zeitabständen mit Gästen aus Politik und Gesellschaft. Erster Gast war damals Amtsgerichtsdirektor a. D. Peter von Döllen. Neben aktuellen politischen Themen geht bei den Kamingesprächen oftmals auch um gesellschaftliche Entwicklungen und Werte.

Um ihren Mitgliedern und Interessierten eine Möglichkeit zu bieten, sich direkt über aktuelle Gemeindepolitik zu informieren, führte der Dörverdener CDU-Fraktionsvorsitzende Adrian Mohr beim 14. Kaminabend der CDU im Gasthaus Waidmannsheil in Diensthop ein Interview mit Bürgermeister Alexander von Seggern. Im Februar 2015 Stand der neue Bürgermeister nach 100 Tagen im Amt Rede und Antwort. Die „Verdener Aller-Zeitung" berichtete darüber am 17. Februar 2015: „Von Seggern hielt einen kleinen Vortrag über seine Tätigkeiten in den ersten 100 Tagen im Amt und über die Maßnahmen, die er bereits umgesetzt hat beziehungsweise noch mittel- und langfristig auf den Weg bringen will. In seiner ersten Bilanz sprach er bereits von einem kleinen spürbaren Erfolg, den er für sich verbuchen könne. Das sei der erfolgreiche Beginn einer transparenten Kommunikation mit den Menschen in der Gemeinde, mit den politischen Mandatsträgern und mit den Beschäftigten in der Gemeindeverwaltung. „Das Vertrauen gegenüber der Kommunalverwaltung muss wachsen – hier bin ich meiner Einschätzung nach auf dem richtigen Weg“, so von Seggern.

Er zeigte anschließend einige weitere Projekte auf, in die er seit Beginn seiner Amtszeit eingebunden ist. So mussten Entscheidungen zur Entwicklung der gewerblichen Bauflächen Barme getroffen werden. Auch die Arbeit mit den Feuerwehren, die eine besondere inhaltliche Herausforderung sei, die schulische Lage, die Gespräche mit den Einrichtungsleitungen, aber auch zum Beispiel mit dem Gemeindeelternrat und als weiteres Handlungsfeld die aktuelle Situation der Flüchtlinge hätten ihn in den vergangenen Wochen beschäftigt. „Ich bin angekommen, ich bin da, und das merken die Menschen, so habe ich den Eindruck. Und es bereitet mir weiterhin große Freude, als Bürgermeister für meine Heimatgemeinde tätig sein zu dürfen“, so von Seggern abschließend."

In der anschließenden Diskussion wurden die Themen Kindergärten, Schule und Bauen in der Gemeinde angesprochen. Für die CDU-Ratsfraktion unterstrich Adrian Mohr in Zusammenhang mit der aktuellen Schuldiskussion deutlich, dass er einer integrierten Südkreis-Gesamtschule eine klare Absage erteilt. Dörverden müsse eine eigenständige Oberschule behalten.

Zur baulichen Entwicklung setzt der Bürgermeister vorrangig eine „Innenraumverdichtung". Er stellte aber klar, dass weiterhin ausreichend Plätze in Baugebieten vorgehalten werden müssen. Medizinische Versorgung und Flüchtlinge waren später noch Diskussionsthemen. Das Ziel des Kaminabends, ein Austausch über die aktuelle Gemeindepolitik, wurde erreicht. Zum Abschluss übergab Adrian Mohr dem neuen Verwaltungschef noch ein Buch mit dem Titel „Ich kann Bürgermeister“.

Die Veranstaltungsreihe der Kaminabende wird auch seit 2015 in lockeren Abständen in den Winterhalbjahren fortgeführt.