Beiträge zum Thema Barme

CDU-Mitglieder wählen neuen Vorstand

Gewählt: Wladi Sabelfeld, Laura Buck, Boris Allerheiligen, Vorsitzender Stefan Bormann, Florian Höfken und Anne Herbst.

Barme. Unter besonderen Corona-Auflagen hat die CDU ihre jährliche Mitglieder-Versammlung in der „Weserlust" in Barme durchgeführt. Neben Vorstandswahlen und politischen Berichten von Stefan Bormann und Adrian Mohr stand auch ein Austausch über die aktuelle Kommunalpolitik in der Gemeinde auf der Tagesordnung. Außerdem berichtete Boris Allerheiligen über die Finanzlage des CDU-Gemeindeverbandes.

Zu Beginn ging der Vorsitzende Stefan Bormann auf die besonderen Herausforderungen der politischen Arbeit unter Pandemiebedingungen ein: „Der Schutz unserer Mitglieder hat Priorität“, so Bormann, der ferner erläuterte, dass deswegen zahlreiche Veranstaltungen der Union in diesem Jahr nicht durchgeführt werden konnten.

„Die CDU Dörverden ist finanziell gut aufgestellt“, lautete dabei die Kernbotschaft von Boris Allerheiligen, dem die beiden Kassenprüfer Dirk Zeyn und Burckhard Lohmann eine einwandfreie Kassenführung bescheinigten. Stefan Bormann ließ das vergangene Jahr dann Revue passieren. „Die CDU ist die gestaltende Kraft in der Gemeinde Dörverden. Unsere starke Position wollen wir verantwortungsbewusst ausbauen“, so Bormann weiter.

Stefan Bormann

Der Kurs des Vorstandes fand die Unterstützung der Mitglieder. Einstimmig wurde Stefan Bormann aus Stedorf im Amt des Vorsitzenden bestätigt. In geheimer Wahl erhielten auch seine beiden Stellvertreter Wladimir Sabelfeld und Laura Buck sehr gute Ergebnisse bei ihrer Wiederwahl. Neuer Schriftführer der CDU Dörverden ist der 18jährige Florian Höfken aus Westen. Ebenfalls neu im Amt ist Anne Herbst, die einstimmig zur Pressesprecherin gewählt wurde. Als Schatzmeister wurde Boris Allerheiligen im Amt bestätigt. „Damit sind wir hervorragend für die Zukunft aufgestellt und wahrscheinlich mit einem Altersschnitt von 36 Jahren im Kernvorstand wohl einer der jüngsten CDU-Vorstände in Niedersachen, erläuterte Bormann. Als Beisitzer komplettieren Volker Schnabel (Hülsen), Dieter Lohmann (Ahnebergen) und Tobias Beuße (Stedorf) den Vorstand der Christdemokraten in Dörverden. Ein besonderer Dank galt Dieter Lohmann und Hans Hermann. Beide hatten jahrelang erfolgreich und mit viel Engagement als Schriftführer und Pressesprecher den Vorstand maßgeblich geprägt.

Adrian Mohr

Anschließend ging der Fraktionsvorsitzende Adrian Mohr auf die Arbeit im Gemeinderat Dörverden ein: „Von unserem vor der letzten Wahl gemeinsam beschlossenen CDU-Zukunftsprogramm haben wir inzwischen Zweidrittel der Punkte erfolgreich umsetzen können. Das ist gut. Allerdings fehlen für eine zufriedenstellende Bilanz zentrale Punkte“ zog Mohr eine durchaus kritische Zwischenbilanz. So stehe nach wie vor die Realisierung eines neuen Feuerwehr-Gerätehauses für die Ortsfeuerwehren Dörverden und Stedorf, die Schaffung neuer Baugebiete und der Gewerbe und Industriepark in Barme auf der Liste der offenen Punkte. Die CDU müsse „konstruktiver Antreiber der Gemeindepolitik“ bleiben, forderten Bormann und Mohr einvernehmlich, damit die Gemeinde im Kreis Verden nicht den Anschluss verliere.

Zum Ende der Versammlung erklärte der im Amt bestätigte Vorsitzende Stefan Bormann die Kommunalwahl 2021 zum absoluten Schwerpunkt. Auch in der Pandemie sei es wichtig, Kurs zu halten und die Interessen der Bürger gemeinsam voran zu bringen.

Sondersitzung der CDU-Fraktion am Montag

Die bauliche Erschließung des GuI-Parks Barme ist ein wichtiges Thema.

Die Beratung der Bauleitplanung für den Gewerbe- und Industriepark (GuI-Park) in Barme steht am Donnerstag auf der Tagesordnung des gemeindlichen Bau- und Planungsausschusses in Dörverden. Zur umfassenden Vorbereitung auf diese Ausschuss-Sitzung trifft sich die CDU-Ratsfraktion am Montag, 6. November, zu einer Sondersitzung in der “Pfeffermühle” in Dörverden.

Neben den gewählten Ratsmitgliedern der CDU und den von der CDU benannten Ortsvorstehern wird auch das inzwischen parteilose Ratsmitglied Jörg Höfken heute wieder an der erweiterten CDU-Fraktionssitzung teilnehmen.

Neu: Breitband-Internet für 2.100 Haushalte

Schnelles Internet kommt.

Schnelles Internet kommt.

Bürgermeister Alexander von Seggern und die Deutsche Telekom konnten in dieser Woche gute Neuigkeiten präsentieren: Breitband-Internet für weitere 2.100 Haushalte in Dörverden, Stedorf und Barme ist ab sofort verfügbar! Ein wichtiger und guter Fortschritt, denn schnelles Internet ist auch im ländlichen Raum ein wichtiger Standortfaktor für Firmen und Privathaushalte. „Die Gemeinde wird damit als Wirtschaftsstandort und als Wohnort noch attraktiver" unterstrich Bürgermeister von Seggern gegenüber der Verdener Aller-Zeitung. Das nachdrückliche Engagement der Verwaltungsspitze hat sicher auch eine positive Rolle gespielt.

Unsere CDU-Fraktion hat Anfang des Jahres mit einem neuen Antrag vielleicht auch einen kleinen Beitrag geleistet, dass es jetzt in mehreren Dörfern unserer Gemeinde so fix gegangen ist. Da ist in 2016 richtig Bewegung in die Sache gekommen, super! Für die restlichen „weißen Flecken" bleiben wir am Ball. So unterstützen wir mit Nachdruck den aktuellen Förderantrag, mit dem die Bereiche Diensthop und Barme-Drübber in das Förderprogramm des Bundes aufgenommen werden sollen.

 

Ergebnisübersicht der 27 CDU-Kandidaten

Kandidatenflyer_Doreverden_v4_2Laut Endergebnis hat die CDU in der Gemeinde Dörverden mit 5.686 Stimmen bei der Gemeindewahl 47,4 % der gültigen Stimmen erreicht. Damit hat die Union über 8 %-Punkte zugelegt. Besonders stark ist die CDU bei den Kandidatenstimmen, ein Erfolg unseres starken Teams.

Gerne präsentieren wir hier eine Übersicht der Einzelstimmen unserer Kandidaten in den Ortschaften und Briefwahlbezirken unserer Gemeinde:

kw-2016-doerverden-kandidatenstimmen (pdf-Dokument)

Leserbrief von Hans Hermann und Adrian Mohr: Erschließung „GuI-P" Barme

Die „Verdener Aller-Zeitung" druckte jetzt binnen weniger Wochen den zweiten Leserbrief aus Reihen der SPD zur künftigen Straßenerschließung des Gewerbe- und Industrieparks Barme ab. Angesichts der bislang über Jahre stets von jeweiliger Verwaltungsspitze, CDU und SPD gemeinsam getragenen Beschlüsse haben unsere Ratsmitglieder Hans Hermann (Dörverden) und Adrian Mohr (Stedorf) mittels Leserbrief geantwortet. Hier das in der VAZ veröffentlichte klare Statement:

Hans Hermann1MOHR_KOMPRIDie Frage der künftigen Straßenerschließung des Gewerbe- und Industrieparks in Barme beschäftigt alle Fraktionen im Gemeinderat. Wir bevorzugen einen Austausch mit Bürgern, Planern, Verwaltung und Fraktionen dort, wo dieser hingehört: in öffentliche Ausschussberatungen sowie in den Gemeinderat. Über Leserbriefe kann man vielleicht kurz vor der Wahl punkten, aber alle wissen doch, dass diese Debatte an anderer Stelle geführt werden muss. Die CDU war und ist hier offen für einen sachlichen Diskurs!

Fassen wir kurz zusammen: kritische Leserbriefe von SPD-Ratsmitgliedern zu diesem Thema in den Wochen vor der Kommunalwahl: zwei! Anträge der SPD-Ratsfraktion zu diesem Thema in der gesamten ablaufenden Wahlperiode: Null! Änderungsanträge der SPD zu diesbezüglichen Beratungsvorlagen der Verwaltung (egal ob zu Zeiten von Bürgermeisterin Meyer oder von Bürgermeister von Seggern) in der gesamten Wahlperiode: Null! Beantragte Ausschuss-Sitzungen, um dieses Thema und die vermeintlich neuen Argumente aktuell in zuständiger Runde fachlich zu diskutieren: Null!

Es ist ähnlich wie bei der Homepage der SPD Dörverden: Es reicht nicht, sechs Wochen vor der Wahl aufzuwachen und aktiv zu werden und dann wieder fünf Jahre die Hände in den Schoß zu legen!

Einen weiteren LB dazu wird es – auch wenn die SPD in der heutigen Ausgabe der VAZ noch mal antwortet – von uns nicht geben. „Leserbriefschlachten" bringen wenig. Wir wollen uns nicht in dieser „Scheindiskussion" verkämpfen, die wenig substanzielles zur Sachdebatte beiträgt.

Natürlich hat der Sprecher der SPD in seinem heutigen LB recht, wenn er schreibt „Eine einfache Antwort gibt es nicht". Bedauerlich ist nur, dass seine leserbrief-schreibenden Genossen exakt diese einfache Antwort liefern, wenn sie mitten im laufenden kommunalen Abwägungsprozess nun schlicht sagen: „Eine neue Straße brauchen wir nicht, weil sie zu teuer ist!" Was seine beiden Genossen neben der Spur rausgehauen haben, kann der SPD-Fraktionsvorsitzende Kuenzler mit seinem heutigen Leserbrief nicht mehr einfangen! weiterlesen …