CDU-Antrag führt Liquiditätsminus auf Null

Der Entwurf des Finanzhaushaltes der Gemeinde Dörverden für 2017 weist ein laufendes Defizit von 309.000 Euro. Die CDU-Fraktion hat jetzt nach intensiver Beratung ihren Haushaltsantrag für 2017 fertig und am heutigen Mittwoch im Rathaus eingereicht: Die Summe der von der CDU beantragten Haushaltsverbesserungen beträgt exakt 309.000 Euro, so dass die laufende Unterdeckung im Finanzhaushalt ausgeglichen werden kann. Das wäre ein großer Erfolg! Im Ergebnishaushalt, der auch Abschreibungen beinhaltet (die sich ja nicht direkt in der Kasse auswirken, sondern nicht-liquiditätswirksamer Aufwand sind), würde durch den CDU-Antrag das Defizit von 976.000 Euro auf 667.000 Euro verringert werden. Angesichts dieses Fehlbetrags im Ergebnishaushalt ist der Haushalt 2017 für die CDU auch nach der beantragten Verbesserung “noch kein Grund zum jubeln, aber ein realistisches Abbild von Pflichten und Notwendigkeiten”. Hier finden Sie transparent unseren Haushaltsantrag mit Begründung: Antrag CDU Haushalt 2017 (pdf). Neben einer Anpassung der Einnahmen aus Benutzungsgebühren an die Ist-Werte der beiden Vorjahre zielt der CDU-Antrag vor allem auf eine Kürzung der im Entwurf 2017 massiv gestiegenen Unterhaltungsaufwendungen ab. CDU-Sprecher Adrian Mohr: “Die CDU ist bereit, für Unterhaltungsaufwand ein Rekordbudget von 850.000 Euro bereitzustellen. Das übersteigt den Durchschnitt der letzten Jahre um über 300.000 Euro. Noch mehr halten wir aber finanziell nicht für vertretbar und auch in 2017 nicht für umsetzbar. Wir müssen auch die finanzielle Leistungskraft im Auge behalten.” Deshalb beantragt die CDU die Ansätze für Unterhaltungen um 202.800 Euro zu kürzen.

16. Kaminabend: Weltpolitik in Diensthop

Am 15. März findet der 16. Kaminabend der CDU Dörverden in Diensthop statt. Aufgrund der aktuellen weltpolitischen Geschehnisse steht der diesmalige Kaminabend unter dem Thema „Die europäisch-amerikanischen Beziehungen mit Blick auf die Sicherheitspolitik“. Hierzu konnte als Gesprächspartner Herr Peter Buch gewonnen werden. Buch ist ein ausgewiesener Experte. Er ist u.a. Dozent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit an der Akademie der Bundeswehr für Information und Kommunikation und Dozent für NATO Military Public Affairs an der NATO-School. Peter Buch war zudem von 2002 bis 2005 Pressesprecher des Vorsitzenden des NATO Militärausschusses. Der Kaminabend findet im Gasthaus "Waidmannsheil" in Diensthop statt. Beginn ist um 19:30 Uhr. Neben allen Mitgliedern sind auch Interessierte herzlich eingeladen. Die CDU Dörverden freut sich auf einen kurzweiligen und informativen Abend, mit hoffentlich angeregter Diskussionen über die wichtigen transatlantischen Beziehungen.

CDU: Haushaltsminus spürbar reduzieren

Am Montag, 6. März trifft sich die CDU-Ratsfraktion um 20 Uhr im Rathaus in Dörverden, um den Haushaltsplan der Gemeinde für 2017 zu beraten: “Nach den Fachaussschuss-Sitzungen liegen uns nun wichtige ergänzende Infos vor und wir werden heute unseren Haushaltsantrag erstellen” so CDU-Fraktionssprecher Adrian Mohr, der Wert darauf legt, dass die CDU als einzige Fraktion seit 15 Jahren jedes Jahr eigene Vorschläge in Antragsform zum Haushalt vorgelegt habe. Die CDU strebe “eine spürbare Verbesserung” des mit 976.000 Euro Defizit vorgelegten Haushaltsentwurfes der Gemeinde an. Der Fehlbetrag solle “auf jeden Fall unter 800.000 Euro reduziert werden” formuliert Mohr den Zielkorridor der heutigen Fraktionssitzung.

111-Tage-Bilanz: Guter Start, aber Haushalt macht Sorgen

Wladi Sabelfeld

Wladi Sabelfeld

Laura Buck

Laura Buck

Anika Wrede

Anika Wrede

111 Tage nach dem Beginn der neuen Ratswahlperiode am 01.11.2016 zieht die CDU-Ratsfraktion in Dörverden eine erste Bilanz: “Unser Fazit fällt überwiegend positiv aus. Vor allem ist es sehr gut gelungen, unsere drei neuen Fraktionsfreunde Laura Buck, Anika Wrede und Wladimir Sabelfeld nahtlos einzubinden. Mit 10 Sitzen im Rat ist unsere Verantwortung als CDU gewachsen, dieser Aufgabe stellen wir uns gemeinsam und die ganze Mannschaft zieht hervorragend mit” resümiert Fraktionssprecher Adrian Mohr. Inhaltlich sieht Mohr “Licht und Schatten” in der aktuellen Gemeindepolitik: “Der zum 1. Januar erfolgte Beitritt als Vollgesellschafter zur Mittelweser-Touristik, der Breitbandausbau in Dörverden und Stedorf sowie die neuen Anträge dafür in Diensthop und Drübber waren wichtige Fortschritte, die wir eins zu eins in unserem Wahlprogramm hatten. Außerdem ist die CDU froh, dass die Änderung des Bebauungsplans für Dörverden Süd jetzt durch ist und wir damit diesen B-Plan jetzt an den bereits 2004/2005 geänderten Flächennutzungsplan angepasst haben. Zwischen Baugebiet und Bahn ist kein Gewerbegebiet mehr ausgewiesen. Das haben wir den Anwohnern versprochen. Wir waren es, die diese Planangleichung angestoßen haben und jetzt freuen wir uns über einen einstimmigen Ratsbeschluss dazu” blickt Mohr auf das für die CDU wichtigste Ergebnis der jüngsten Ratssitzung. Wenn man in mehreren Bereichen so zügig Wort halten kann, so erlaubt das der CDU, von einem “guten Start in die neue Wahlperiode” zu sprechen. Dabei sei auch die gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung zu loben. “Große Sorgen” bereitet aber der Haushaltsentwurf für 2017, der ein Defizit von fast 1 Mio. Euro ausweist. “Wir halten das Zahlenwerk so nicht für zustimmungsfähig” unterstreicht CDU-Fraktionsvize Stefan Bormann im Nachgang einer ersten Fraktionssondersitzung zum Haushaltsplan. Der Anstieg der laufenden Aufwendungen um 1,4 Mio. Euro in nur zwei Jahren sei nicht tragbar. “Wir erkennen zusätzlichen Bedarf bei den Unterhaltungsaufwendungen an, vor allem in unseren Schulen, aber wir müssen auch die Finanzen im Blick behalten” kündigt die CDU-Fraktion an, dass sie nach den informativen Ausschussberatungen wieder einen Änderungsantrag zum Haushalt vorlegen wird.

Hausärzteversorgung: KVN arbeitet an Verbesserung

Adrian Mohr (l.) und Hans Hermann (r.) waren zu Gast bei der KVN in Verden.

Adrian Mohr (l.) und Hans Hermann (r.) waren zu Gast bei der KVN in Verden.

Die hausärztliche Versorgung in der Gemeinde Dörverden war Kernpunkt eines Gesprächs, das unser Landtagsabgeordneter Adrian Mohr zusammen mit dem Dörverdener Ratsvorsitzenden Hans Hermann in der Bezirksstelle der Kassenärztlichen Vereinigung in Verden führte. Die KVN arbeitet an einer Verbesserung der nach einer Praxisschließung in Eystrup angespannten Lage. Angesichts der zum Jahreswechsel aus gesundheitlichen Gründen erfolgten Schließung einer Allgemeinmediziner-Praxis in Eystrup habe sich die Lage, also der Patientenandrang, in den Dörverdener Arztpraxen erkennbar verschärft. Für die Dörverdener Ärzte und ihre Mitarbeiterinnen, aber auch für die Patienten sei das natürlich belastend, zumal es inzwischen ja auch in Westen keine Arztpraxis mehr gebe, berichteten Adrian Mohr und Hans Hermann über Sorgen und Kritik aus ihrer Heimatgemeinde. Die künftige Hausarztversorgung ist ein wichtiges Thema für viele Menschen in Dörverden und umzu! Der KVN-Bezirksvorsitzende Dr. Hans-Walter Fischer und KVN-Geschäftsführer Michael Schmitz informierten ihre Gesprächsgäste über die Hausärzteversorgung im Südkreis und in den angrenzenden Kommunen Rethem und Hoya-Eystrup. Dr. Fischer und Schmitz bestätigen ausdrücklich die derzeitigen Versorgungsengpässe in dieser Region. Hierzu gibt es bereits einen engen Draht zur Verwaltung der Gemeinde Dörverden: “Wir tauschen uns regelmäßig mit Bürgermeister von Seggern aus. Dieser gute Austausch ist auch im Interesse der KVN.” So werde ein Vertreter der KVN auf Einladung des Bürgermeisters auch an der nächsten öffentlichen Sozialausschuss-Sitzung in Dörverden teilnehmen, um dort über die Ärzteversorgung im Südkreis zu berichten. Aktuell stehe die KVN in aussichtsreichen Gesprächen, die eine Verbesserung der Situation in Rethem und in Eystrup noch im laufenden Jahr wahrscheinlich erscheinen lasse. “Wir wollen aber nicht zu früh jubeln, sondern gewissenhaft diese sinnvollen Verstärkungen zum Ziel bringen” unterstreicht Geschäftsführer Schmitz. Dies hätte dann auch entlastende Wirkungen für die Arztpraxen in Dörverden. Der Praxisstandort Dörverden muss für die medizinische Grundversorgung in der Gemeinde erhalten bleiben. In dieser Bewertung stimmten die KVN-Vertreter mit ihren beiden engagierten Gästen aus Dörverden überein.